Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

Prüfungstermine Kaufleute für Büromanagement

Die aktuellen Termine für die gestreckte Abschlussprüfung, Teil 1 und 2 im Ausbildungsberuf Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement finden Sie auf der Seite der IHK Regensburg.

Prüfungstermine Industriekaufleute

Die aktuellen Termine für die Zwischen- und Abschlussprüfungen im Ausbildungsberuf Industriekauffrau/Industriekaufmann finden Sie auf der Seite der IHK Regensburg.

Voneinander lernen - Analyse der Schulwebsite durch die WEC11B

Wie schön, dass an unserem Berufsschulzentrum auch der zukunftsträchtige Ausbildungsberuf „Kaufmann/Kauffrau für E-Commerce“ beheimatet ist. Das BSZ Sulzbach-Rosenberg ist hierfür der einzige Standort in der Oberpfalz, hier werden also die Auszubildenden des gesamten Regierungsbezirks beschult.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben in ihrer Ausbildung unter anderem ausgeprägte Spezialkenntnisse zu Themen wie „Homepage-Gestaltung“ und „Internetauftritt“. Mit Hilfe dieser Kenntnisse haben die Auszubildenden der WEC 11 B nun im Rahmen eines Projekts die Homepage des Beruflichen Schulzentrums analysiert. Unterstützt durch ihr hochmotiviertes Lehrerteam erstellten die Auszubildenden eine sehr aufschlussreiche Powerpointpräsentation zu festgestellten Stärken und Schwächen des Internetauftritts. In einem 45-minütigen Vortrag wurde die Schulleitung über die Ergebnisse informiert sowie mit Impulsen und Möglichkeiten zur Optimierung der Schulhomepage versorgt.

Beeindruckend war nicht nur die klare Struktur der Hompage-Analyse mit den Untersuchungs-Schwerpunkten Aufbau (Header, Body, Footer), Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und Usability. Ebenso beeindruckend war die Gestaltung des Vortrags sozusagen als Gemeinschaftsproduktion: Für die unterschiedlichen Aspekte der Analyse waren verschiedene Schülerteams zuständig. Im Rahmen einer abschließenden Diskussionsrunde wurde überlegt, welche Optimierungsvorschläge in geeigneter Weise und möglichst zeitnah umgesetzt werden sollten.

Ein sehr gelungenes Projekt! Die Schulleitung sagt Danke!

Gelungene Lernortkooperation – zum Wohl der Auszubildenden

Die Berufsschul-Ausbildung der Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen findet in Bayern an zwei Standorten statt: Am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg (Bayern Nord) und am Beruflichen Schulzentrum Pfarrkirchen (Bayern Süd). Eine regelmäßige Lernortkooperation zwischen der Bundesagentur für Arbeit und den Berufsschulen stellt die hohe Qualität dieser dualen Ausbildung sicher. Zuletzt trafen sich die Verantwortlichen der Bundesagentur und der Berufsschulen auf Einladung der Regionaldirektion Bayern in Nürnberg zu einer ganztätigen Besprechung mit einem sehr gewinnbringenden Informations- und Erfahrungsaustausch zu verschiedenen Themen. Besprochen wurde unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Arbeitgeber bei Vorkommnissen, die Klärung von Fortbildungsbedarfen der Lehrkräfte, neue Herausforderungen des Datenschutzes sowie diverse Themen rund um die auswärtige Unterbringung an den Berufsschulstandtorten. Alles aktuelle Themen, mit einem hohen Stellenwert für die Qualitätssicherung der Ausbildung und das Wohl der Auszubildenden.

Demokratie lernen

Unter Federführung des Sozialkundefachbetreuers Harald Sieber nahm das Berufliche Schulzentrum erstmals an der Juniorwahl zur Europawahl teil. Knapp 500 Auszubildende beteiligten sich, die CDU/CSU holte vor den Grünen die meisten Stimmen. Eine Wahlbeteiligung von 87 Prozent war herausragend. Für dieses Unterrichtsprojekt zeichnete die Klasse WAF 11A im Rahmen des Sozialkundeunterrichts verantwortlich.

Die Juniorwahl ist ein bundesweites Schulprojekt und wird nach der inhaltlichen Vorbereitung über Wahlen, Demokratie und die EU in den jeweiligen Klassen mit dem Wahlakt abgeschlossen. Als Ziel haben sich die Initiatoren das Üben und Erlernen von Demokratie und möglichst originalgetreue Simulation des Wahlablaufes gesetzt: Wissenschaftliche Studien wiesen Wirksamkeit der Juniorwahl nach. Nach Anmeldung im Portal www.juniorwahl.de legte die Projektklasse der Azubis für Arbeitsmarktdienstleistungen für die 24 angemeldeten Schulklassen ein Wählerverzeichnis an und stellte für jeden Schüler eine Wahlbenachrichtigung aus. Je zwei Helfer aus der Klasse führten im selbst gebauten Wahllokal in der Aula den Wahlakt mit Kontrolle der Wahlbenachrichtigung, Abgleich mit Wählerverzeichnis und Identitätsfeststellung per Ausweiskontrolle durch. Nach Abgabe der letzten Stimmen am Freitag wurde das Ergebnis mit Erstauszählung ermittelt und durch Kontrollzählung überprüft.

Klassenfahrt der WIN 10 und WIN 11 zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau

Am 14.05. fuhren die beiden Klassen der Industriekaufleute mit den Lehrkräften Thomas Feyrer und Simon Hambeck im Zuge des Sozialkunde- und Religionsunterrichts nach Dachau in die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers. In diesem wurden von 1933 bis 1945 politische Gefangene inhaftiert, viele von ihnen ermordet. Das KZ diente dabei in vielerlei trauriger Hinsicht als Modell für alle späteren Konzentrationslager und wurde am 29. April 1945 durch die US-Armee befreit. Bis zu diesem Tag fanden in etwa 41.500 Menschen den Tod.

Zunächst betraten die Schülerinnen und Schüler das Hauptgebäude. In diesem fielen sofort die Bilder auf, die dort von Inhaftierten, Überlebenden und Angestellten des KZs ausgestellt werden. Die Leiterin schilderte den Lernenden, wie bis zu 2.000 Menschen auf engsten Raum leben mussten und diese bei minimalsten Verstößen (z.B. Geschirr nicht ganz sauber gewaschen) gefoltert wurden.

Die Stimmung während der Führung war gedrückt, da die Klasse den Weg ging, den damals auch die Häftlinge in ihr ungewisses Schicksal bestreiten mussten. Dieser startete mit dem eisernen Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ über die Registrierungsstellte bis hin zu den nachgebauten Baracken, in denen die Männer auf engsten Raum schlafen mussten.  

Gegen Ende der Führung wurden die Schülerinnen und Schüler in einen kleinen Teil des angrenzenden Waldes geführt, indem sich die Verbrennungsanlagen sowie eine Gaskammer befanden.

Der Besuch der KZ-Gedenkstätte hinterließ bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck und verfestige die Einstellung, dass ein solches Unrecht nie wieder passieren darf.

 

Lohn und Image sind wichtig

Die designierte Leiterin am Beruflichen Schulzentrum (BSZ), Sabine Fersch, brachte es in der vollen Aula auf den Punkt: Die Präsentationen zu den Themen "Wie zufrieden bin ich mit meiner Ausbildung" und "Hartz IV- Vorurteile und Realität" waren "spannend, kurzweilig, informativ und fundiert". 

Den eigenen Körper erfahren

Die Bedeutung der Körpersprache erläuterte Theaterguru Winfried Steinl kürzlich mit vielen praktischen Beispielen
am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg. Anita Kinscher von der kommunalen Jugendarbeit hatte dazu
Spiele aus der Erlebnispädagogik mit im Gepäck, um die Bedeutung der Teamfähigkeit zu untermauern. „Ich
und die Anderen“ – unter diesem Motto standen zwei Tage der Orientierung der angehenden Kaufleute für Büromanagement.

Doppelqualifizierung am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum

Durch die zunehmende Internationalisierung der Märkte gewinnt die Beherrschung der Fremdsprache Englisch immer mehr an Bedeutung. Das Staatliche Berufliche Schulzentrum bietet in Zusammenarbeit mit der Management Kolleg in Ostbayern GmbH Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben optimale Qualifizierungschancen:

Auszubildende zum Kaufmann für Büromanagement (m/w) und Industriekaufmann (m/w) können parallel zur Ausbildung den Abschluss Geprüfte/-r Fremdsprachenkorrespondent/-in IHK Englisch erwerben.

Zehn Schülerinnen und Schüler entschieden sich zu Beginn dieses Schuljahres für das Doppelmodell „Geprüfte/-r Fremdsprachenkorrespondent/-in Englisch IHK für Azubis“ und absolvieren nun neben ihrer Berufsausbildung fremdsprachige Ausbildungsbausteine.

Interessenten sollten mindestens über den mittleren Schulabschluss und gute Vorkenntnisse in Englisch verfügen. Die Teilnehmer schließen zunächst einen Berufsausbildungsvertrag mit ihrem ausbildenden Unternehmen und zusätzlich einen Dienstleistungsvertrag mit der Management Kolleg in Ostbayern GmbH ab. Der Englischunterricht wird von einer Lehrkraft der Berufsschule und Dozenten der Management Kolleg in Ostbayern GmbH an der Berufsschule gehalten.

Innerhalb von zweieinhalb bis drei Jahren erwerben die Teilnehmer zwei anerkannte IHK-Abschlüsse: Nach zwei Jahren absolvieren sie die Prüfung zum Geprüften Fremdsprachenkorrespondenten IHK Englisch, im dritten Ausbildungsjahr ihre Prüfung im jeweiligen Ausbildungsberuf.

Lernen, Arbeiten und Leben in Irland 2017

Vom 17. September bis 7. Oktober 2017 nahmen zehn Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Sulzbach-Rosenberg sowie eine Schülerin der Städtischen Berufsschule III für kaufmännische Berufe und Gesundheitsberufe Regensburg an dem Erasmus+-Projekt „Lernen, Arbeiten und Leben in Irland 2017“ teil. Die Gruppe setzte sich aus Auszubildenden zu Kaufleuten für Büromanagement, Industriekaufleuten, Fachkräften für Lagerlogistik und einem Auszubildenden zum Fleischer zusammen. Die Auszubildenden absolvierten einen einwöchigen Business English Course am Grennan College in Thomastown sowie ein zweiwöchiges Praktikum in einem Betrieb in Carlow. Die Gruppe wurde während der ersten Hälfte ihres Aufenthaltes von der Lehrerin LAssin Annette Gradl, während der zweiten Hälfte von der Lehrerin StRin Marianne König begleitet.

Zu dem Programm gehörten außerdem regelmäßige Social Events und Cultural Tours. Die Teilnehmer besichtigten Dublin, das Hook Lighthouse und besuchten den Duncannon Beach sowie Waterford. Bei den wöchentlichen Social Evenings stand das Spielen der irischen Rahmentrommel Bodhrán und Bowling auf dem Programm. Außerdem konnten sich die Teilnehmer über die Erlebnisse der Woche austauschen und in einem Pub irische Live-Musik genießen.

Die Schülerinnen und Schüler waren bei Gastfamilien untergebracht und konnten dadurch in den Alltag irischer Familien einzutauchen.

Die Gruppe bereitete sich sprachlich und interkulturell mit Hilfe eines E-Learning-Kurses der Partnerorganisation Language Xchange Ireland vor. Language Xchange Ireland führte außerdem das Programm in Irland durch.

Besuchsfahrt in den Bayerischen Landtag

Auf Einladung von Jürgen Mistol in München

Knapp 50 Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Sulzbach-Rosenberg der Ausbildungsberufe Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen und KFZ-Mechatroniker besuchten auf Einladung des grünen Landtagsabgeordneten Jürgen Mistol letzte Woche den Bayerischen Landtag. Begleitet von ihren Sozialkundelehrern Harald Sieber, Stefan Lindenberger und Christian Eisner erwartete die Auszubildenden ein interessantes Programm. Als erstes stand die Gesprächsrunde mit Jürgen Mistol auf der Tagesordnung. Nach einer kurzen Vorstellung der Arbeit des Abgeordneten begann auch gleich die Diskussion mit den Schülerinnen und Schüler mit sehr guten und vor allem klugen Fragen, unter anderem zum Stellenwert von Sicherheit und Freiheit unter dem Eindruck der Terroranschläge von Brüssel und andernorts.

Dem schloss sich ein kurzweiliger und informativer Film zur Struktur und Arbeitsweise des Landtags an. Dann ging es in den Plenarsaal, wo gerade die Abgeordneten über die Dringlichkeitsanträge zum Flughafenausbau in München und Memmingen diskutierten. Die Jugendlichen verfolgten mit Interesse eine lebhafte Debatte zum Pro und Contra der Flughafenerweiterung und hatten damit einen interessanten Einblick in die gelebte Demokratie im bayerischen Landtag.

Ein spannender und interessanter Tag, so das Resümee der Schülerinnen und Schüler.