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Aktuelles und Termine

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Nachhaltigkeit weiterhin ein fester Bestandteil im BSZ Sulzbach-Rosenberg

Erneut mit 2 Sternen ausgezeichnet!

Stolz dürfen wir nun zum sechsten Mal für unser Engagement im Bereich des Umweltschutzes die Urkunde „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ entgegennehmen.


Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die mindestens zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen. Das Ziel ist die Weiterentwicklung der Schule im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet zukunftsfähige Lehre: Sie vermittelt den Schülerinnen und Schülern Wissen über Herausforderungen wie den Klimawandel, den Schutz der regionalen und überregionalen Biodiversität sowie Sensibilität für globale Gerechtigkeit. 
Erneut wurde unser Schulzentrum mit 2 von möglichen 3 Sternen ausgezeichnet, da Nachhaltigkeit nicht nur in Form von Projekten gelebt wurde, sondern in vielen Bereichen des Schullebens (Beschaffung, Unterrichtsintegration, Kooperationen).
Eine Fachjury, bestehend aus Expertinnen und Experten des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Umweltministeriums und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen entschied über die Auszeichnung für das BSZ.
Im Schuljahr wurden zahlreiche Maßnahmen zur Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und bewusstem Konsum unter dem Motto „Ressourcenschonung im Fokus“ entwickelt und umgesetzt. Diese Aktionen entstanden aus Schülerideen, wurden im Unterricht vorbereitet und dauerhaft in den Schulalltag integriert. Bereits bestehende Sammelaktionen, wie die Sammlung von Altbatterien, wurden auf alle Schulstandorte ausgeweitet und regelmäßig genutzt. Im Unterricht wurden Umweltauswirkungen und fachgerechte Entsorgung thematisiert.
Ein weiteres Projekt war die Sammlung von Zigarettenstummeln, das nach einer Müllsammelaktion ins Leben gerufen wurde. Inspiriert von einer anderen Schule, wurde eine Zigarettensammelsäule geplant, deren Umsetzung für das kommende Schuljahr vorgesehen ist. Zudem wurden im Schulhaus Büchertausch-, Kleidertausch- und Allgemeintauschschränke eingerichtet, die aus alten Möbeln und von Schülern upgecycelten Materialien bestehen. Auch ein Barfußpfad aus alten Fliesen wurde erstellt, um die Wiederverwendung von Materialien zu fördern.
Ein besonderes Highlight war der von Schülern organisierte Second-Hand-Tauschtag, der Konsumkritik mit Kreativität und Gemeinschaft verband. Aufgrund des Erfolgs soll diese Veranstaltung künftig auf das gesamte Schulzentrum ausgeweitet werden. In der Berufsfachschule wurde außerdem die „Grüne Fee“ eingeführt, ein Symbol für nachhaltige Alternativen, das auf Arbeitsblättern verwendet wird. Zum Schuljahresende wird eine neue Stifte-Sammelaktion in Kooperation mit der Firma PILOT starten, die von Schülern aktiv beworben werden soll.
Ebenfalls wurden in diesem Schuljahr verschiedene Maßnahmen zur ökologischen Schulentwicklung umgesetzt, die langfristig angelegt und fest im Fachunterricht integriert sind. Ziel war es, Umweltbewusstsein zu fördern, Lebensräume zu schaffen und nachhaltiges Handeln praktisch erfahrbar zu machen. Ein zentrales Projekt war die Wiederherstellung und Erweiterung der Wildblumenwiese. Die Lernenden analysierten die Standortbedingungen, lernten heimische Pflanzenarten kennen und führten Pflege- und Einsaatarbeiten durch. Diese Fläche wird kontinuierlich betreut und bietet Insekten einen wertvollen Lebensraum.
Ein weiteres Projekt war das Pressen von Saft aus schuleigenen Äpfeln. Müllsammelaktionen auf den Schulhöfen und im benachbarten Stadtpark wurden zu einem festen Bestandteil des Schulalltags, um Verantwortung für die Umwelt zu fördern. Dies wurde auch im Religionsunterricht thematisiert. Für die langfristige Umsetzung wurde ein Müllsammelschrank an der Berufsschule eingerichtet, und ein weiterer ist für den zweiten Standort in Planung.
Zur Förderung der Naturerfahrung wurden naturnahe Lernorte wie ein Sandarium für Wildbienen, eine Totholzhecke und ein Käferkeller geschaffen, die regelmäßig im Unterricht genutzt und gepflegt werden. Auch die Hochbeete auf dem Schulgelände werden im Fachunterricht bewirtschaftet, und die geernteten Kräuter und Gemüse fließen direkt in den Kochunterricht ein – ein praktischer Kreislauf von Anbau, Pflege, Ernte und Verarbeitung.
In der Fleischerei beschäftigten sich die Schüler der Klasse NFB 12 mit dem Thema „From Nose to Tail“, um die ganzheitliche Verwertung von Nutztieren und die ökologischen sowie gesellschaftlichen Auswirkungen des Fleischkonsums zu erarbeiten. Dabei wurden nachhaltige Verarbeitungsweisen und bewusster Konsum praxisnah vermittelt. Zusätzlich wurde das Projekt „Good Food“ ins Leben gerufen, das sich mit regionaler, saisonaler und ressourcenschonender Ernährung beschäftigt.
Diese Maßnahmen sind nicht nur punktuelle Aktionen, sondern sollen langfristig und strukturell im Schulalltag verankert werden. Sie verbinden theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen und fördern sowohl Umweltbewusstsein als auch fachliche und soziale Kompetenzen – fächerübergreifend, standortübergreifend und dauerhaft.

Das Nachhaltigkeitsteam bedankt sich bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Kollegium für die Unterstützung.

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